Â
Alle am Schulleben des NIGE Beteiligten, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und das nicht lehrende Schulpersonal pflegen einen rücksichtsvollen, partnerschaftlichen und gleichberechtigten Umgang miteinander. Dieser beruht auf den Grundhaltungen der gegenseitigen Akzeptanz, Wertschätzung und Förderung sowie auf Solidarität, Gewaltfreiheit und Konfliktfähigkeit. Alle Schulangehörigen gehen freundlich, höflich und hilfsbereit miteinander um. Wir schaffen durch einen mitmenschlichen und respektvollen Umgang eine angstfreie Atmosphäre. Das NIGE ist geprägt von der Motivation und Förderung jedes Einzelnen. Konstruktive Kritik ist erwünscht. Sie ist offen, taktvoll und sachlich vorzubringen.
Wir verstehen uns als demokratische Schule, beteiligen alle Gruppen an der Entwicklung der Schule und sorgen für Transparenz. Wir schaffen klare und eindeutige Kommunikationsstrukturen für unsere gemeinsame Arbeit und nutzen sie. Wir unterstützen uns gegenseitig durch bestmögliches Zuarbeiten.
Â
Die Lehrenden sowie je nach Zuständigkeit die anderen Beschäftigten
-
treffen Absprachen über die Unterrichtsplanung, den Umgang mit Schülerinnen und Schülern und das Schul- und Internatsleben
-
respektieren unterschiedliche Auffassungen und den eigenen Stil jedes Einzelnen
-
informieren Eltern sowie Schülerinnen und Schüler rechtzeitig über deren Leistungsstand und bieten Beratung an.
Â
Die Schulleitung
-
verfolgt eine motivierende Personalführung
-
informiert von Entscheidungen Betroffene unmittelbar
-
sorgt für verlässliche Kommunikationsstrukturen und nutzt moderne Kommunikationswege.
Â
Die Eltern
-
informieren sich über den Leistungsstand ihres Kindes
-
informieren die Lehrerinnen und Lehrer über Probleme ihres Kindes
-
informieren sich über aktuelle schulpolitische Entwicklungen
-
arbeiten aktiv bei der Gestaltung des Schullebens mit
-
treffen sich mindestens zweimal im Jahr zum Klassenelternabend
-
wählen Vertreter in den Elternrat, in dem diese die Schule betreffende Themen diskutieren.
Â
Die Schülerinnen und Schüler
-
respektieren die Verschiedenheit jedes Einzelnen
-
lehnen die Diskriminierung von Einzelnen oder von Gruppen strikt ab
-
gestalten das Schulleben, insbesondere Schulfeste mit
-
wählen Vertreter in den Schülerrat, in dem diese die Schule betreffende Themen diskutieren und die Interessen der Schülerschaft vertreten.
Â
Die älteren Schüler und Schülerinnen
Â
Die jüngeren Schülerinnen und Schüler
Â
Â
Die Schülerinnen und Schüler übernehmen zunehmend die Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen dabei die Schülerinnen und Schüler durch die Schaffung einer geeigneten Lernplattform. Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem individuellen Lernstand und gemäß ihrer unterschiedlichen Interessen und Begabungen gefördert. Es ist uns wichtig, dass das NIGE dafür ein breit gefächertes Bildungsangebot im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich zur Verfügung stellt. Wir Lehrenden unterstützen den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler.
Wir fördern die Chancengleichheit von Mädchen und Jungen. Sie sollen in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Kompetenzen wahrgenommen werden, um ihre Potentiale zu nutzen und zu fördern und um einengenden Geschlechterrollen entgegenzuwirken.
Insgesamt zeigen sich alle verantwortlich für das Schulleben am NIGE.
Â
Wir Lehrenden fördern Schülerinnen und Schüler mit Leistungsschwächen, indem wir
-
den Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs gezielt, auch durch fachgebundene Verfahren, zu Beginn des Schuljahres feststellen und Maßnahmen zur Förderung anbieten
-
für Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse im ersten Halbjahr nach Bedarf ein motorisches Training oder ein gezieltes Rechtschreibtraining anbieten
-
für die Jahrgänge 5-7 im Rahmen der Ganztagsschule Förderkurse in den Langzeitfächern einrichten
-
einen Informationsaustausch zwischen Fachlehrern und Fachlehrerinnen und den Leiterinnen und Leitern der Förderkurse ermöglichen und sicherstellen
-
ein Förderprogramm „Schüler helfen Schülern“ für den 8.-10. Jahrgang einrichten
-
für die Schülerinnen und Schüler des Internates Förderunterricht anbieten
-
Klassenarbeiten und Klausuren, besonders die mangelhaften, kommentieren und so gezielte Hilfen zur Aufarbeitung von Defiziten geben.
Â
Wir fördern und fordern besonders begabte Schülerinnen und Schüler durch
-
das Angebot der Teilnahme an Wettbewerben mindestens einmal im Schuljahr
-
die Umsetzung des „Drehtürmodells“, das leistungsstarken Schülern und Schülerinnen ermöglicht, in einem Fach selbstständig an einem fachgebundenen, aber selbst gewählten Thema in ausgewählten Unterrichtsstunden an einem Lernort außerhalb des Klassenraumes zu arbeiten
-
das Angebot der Teilnahme am bilingualen Unterricht im Fach Geschichte ab der 7. Klasse
-
die Möglichkeit zur Teilnahme am Unterricht einer höheren Klassenstufe
-
Begabtenförderung im Fach Englisch ab der 6. Klasse und in Französisch durch die Teilnahme an DELF.
Â
Wie fördern die Entwicklung der Persönlichkeit und Kreativität, indem wir:
-
ein vielfältiges AG-Angebot z. B. im musischen, künstlerischen und sportlichen Bereich bereitstellen
-
im 7. Jahrgang ein Seminar zum Thema „Ich-Stärkung“ anbieten.
Â
Wir fördern die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch
-
die Durchführung aufbauender Trainingsmodule zum Thema „Methodentraining“ in jeder Klassenstufe der Sekundarstufe I
-
die Durchführung eines Methodentages einmal pro Halbjahr in den Klasse 5-10, an dem ausgewählte Methoden erlernt und trainiert werden.
Â
Â
Wir fördern durch innere Differenzierung
-
und praktizieren, soweit möglich, auch Formen des offenen Unterrichts.
-
indem wir das unterschiedliche Lerntempo der Schüler/-innen bei der Unterrichtsplanung (Helfersystem, Zusatzaufgaben, Aufgaben mit differenziertem Anspruchsniveau) berücksichtigen.
Â
Wir unterstützen die in die Sekundarstufe II aufgenommenen Schulabgänger der Realschule durch
Â
Â
Â
Die Förderung von sozialem Miteinander und Teamarbeit gehört für uns als Schule zu den bedeutenden Aufgaben. Eine Zusammenarbeit aller an der Schule Beteiligten ist notwendig, um dem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht zu werden. Daher vereinbaren wir uns gegenseitig zu helfen:
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Wir gehen Konflikte mit Offenheit, Gespräch und Vermittlung an. Wir ächten Gewalt sowie Mobbing und suchen Wege, Gewalt zu vermeiden. Wir passen auf, dass niemand ausgegrenzt wird oder isoliert ist. Besonders belastende Situationen Einzelner berücksichtigen wir. Wir fördern eine gesunde und bewusste Lebensweise. Wir entwickeln das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit der Schule.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Wir sehen Lernqualität nicht als statisches, sondern als dynamisches Ziel. Wir halten es für notwendig, die Lernqualität zu überprüfen und zu verbessern. Weiterhin streben wir einen ständigen Austausch über neue Methoden und Medien an. Bei der Verwendung neuer Methoden und Medien sowie deren Einsatz unterscheiden wir drei Ebenen:
Erstens Methoden und Medien, die den Lehrern helfen, Unterricht zu organisieren und Lernen zu planen, zweitens Methoden, die es Lehrern ermöglichen, Inhalte und Ziele im Unterricht umzusetzen und Schülern im Unterricht das Lernen zu erleichtern, und drittens Methoden, die es Schülern ermöglichen, Lernen zu lernen und aus einer Vielfalt an Methoden die passende, individualisierte Methode ihrem Lerntypus entsprechend zu wählen.
Wir betrachten Methoden nicht isoliert, sondern in Abhängigkeit von Inhalten und Zielorientierungen.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Das NIGE pflegt Kontakte und fördert Zusammenarbeit in der Region und auf internationaler Ebene. (5)
Â
Eine große Anzahl vielfältiger außerunterrichtlicher Lern- und Arbeitsangebote sowie Aktivitäten im Schulleben des NIGE gibt der persönlichen Entfaltung der Schülerinnen und Schüler besonderen Raum. Im Ganztags- und AG-Bereich können sich Schülerinnen und Schüler nach individueller Neigung und Entscheidung kreativ und eigenverantwortlich für die gewählte Sache einsetzen.
Die Zusammenarbeit in der Region und auf internationaler Ebene ermöglicht unseren Schülerinnen und Schüler die zusätzliche Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und andere Lebensbereiche kennen zu lernen. Gewonnene Einsichten dienen der Orientierung und können den weiteren Lebensweg positiv beeinflussen.
Unsere Schule verfügt über ein breit gefächertes und bewährtes Angebot von außerschulischen Kontakten. Wir sehen es als wichtig an, unseren Schülerinnen und Schülern Wandertage, Austauschfahrten, Klassenfahrten, Jugendwaldeinsätze, Betriebspraktika und Studienfahrten zu ermöglichen. Wir achten gezielt auf regionale und internationale Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten und Angebote werden vielfältig und abwechslungsreich gestaltet.
Â
Â
-
In wichtigen Phasen der Schullaufbahn informiert und berät die Schule über unterschiedliche Möglichkeiten des beruflichen Werdegangs - sie kooperiert dabei mit dem Förderverein, mit Unternehmen und anderen Institutionen, insbesondere mit der Agentur für Arbeit
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Wir alle sind verpflichtet, den nachfolgenden Generationen die Chance auf eine Lebensgestaltung in einer lebenswerten Umwelt zu sichern. Im Zuge der Globalisierung ist diese in Gefahr. Wir müssen darauf achten, dass unsere natürlichen Ressourcen geschont und unsere Ökosysteme vor ihrer Zerstörung geschützt werden. Dabei achten wir auch auf soziale Gerechtigkeit und wirken nach unseren Möglichkeiten am NIGE der zunehmenden globalen und lokalen Ungleichheit entgegen. Wir sehen die ökonomische Sicherheit jedes Einzelnen sowie der Staaten und Regionen als wichtigen Grundbaustein für das Erreichen dieser Ziele.
An unserer Schule wollen wir den Grundsatz der Nachhaltigkeit in unser Bewusstsein rücken und unser Leben am NIGE danach ausrichten. Es ist unsere Verantwortung, den Energiebedarf global zu verringern, die Verschwendung natürlicher Ressourcen zu vermeiden, den Klimaschutz auf der Erde zu fördern, Ernährung, Gesundheit und Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und Techniken für erneuerbare Energien zu fördern.
Dieses wollen wir nach unseren Möglichkeiten im alltäglichen Miteinander und im Unterricht verwirklicht sehen.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â